Knut der Eisbär im Berliner Zoo ist tot
Der beliebte Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo ist tot. Er lag treibend im Wasser, als man seine Leiche fand.
Für viele Menschen ein Schock. Zahlreiche Fans von Knut trauern um den beliebten Eisbär, der nach Einschätzungen von Tierrechtsorganisationen nicht artgerecht und tiergerecht als Eisbär gehalten wurde und dies als Grund für den plötzlichen Tod des Eisbären sehen.
Gerade einmal 4 Jahre wurde Knut, dessen Pfleger schon vor einigen Jahren ebenso überraschend verstarb. Ein Eisbär hat eine theoretische Lebenserwartung von 40 Jahren, in freier Wildbahn versteht sich. Darum die Kritik der Tierschützer groß, ein Verbot für Eisbären in Zoos fordernd.
Knut verstarb kurz vor der Geschlechtsreife und hätte im Falle von Nachwuchs den zoologischen Einrichtungen eine Menge Geld versichert. Nun ist der Eisbär Knut tot und aus dem Nachwuchs wird nichts. Die Trauer und Anteilnahme über Facebook, Twitter und YouTube sind sehr groß.
Ich berichtete über einen ermordeten Musiker. Die Zugriffszahlen auf diesen Artikel meiner Website waren riesig, zumeist aus Litauen, aber auch aus Deutschland, wo die Fassungslosigkeit dieser grausamen Tat enorm ist. Im Fall Knut ist ebenfalls ein Kondolenzbuch eröffnet worden, wie ich es schon für den Strassenmusiker tat, dessen Einträge sich aber leider gering halten. Mal schauen, ob die Trauer um ein verstorbenes Tier mehr Resonanz auf sich zieht.



Hallo zusammen,
es mag evtl. ein wenig makaber anmuten, doch der Klügere gibt nach!
lG
Lutz
Von: Lutz Spilker am 21. März 2011
um 7:16 am
Ob ein totes Tier mehr Kondolenzbucheinträge verursacht, als ein Mensch, das wage ich zu bezwefeln. Sollte dies jedoch doch der Fall sein, dann zweifle ich nicht mehr am Verfall der deutschen Wertegesellschaft.
Von: Mia am 22. März 2011
um 1:40 pm
Naja, am Ende treiben die Medien dieses Thema ja nach oben – wenn es ein Künstler in die TOP Medien schafft wird er auch bei einem Unglück (mehr als ihm lieb ist) Aufmerksamkeit erlangen – ich glaube da ist es fast egal ob über einen Menschen oder wie hier, über Knut berichtet wird.
Von: Eventmarkt.de am 28. März 2011
um 1:12 pm