Vermisstenfälle – Personalmangel geht vor Vermisstensuche bzw. Hilfe aus der Öffentlichkeit
Kann es sein, dass in Deutschland Personalmangel der Polzei eine Vermisstensuche und Hilfe aus der Öffentlichkeit beeinträchtigt?
Wohl eher kaum wie ich finde. Da wird doch tatsächlich in einer Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde gebeten “Nicht mehr anzurufen”.
Nach dem Verschwinden zweier Teenager aus dem Bergischen Land suchte ein Vater der verschwundenen Mädchen per Facebook und bittet um Mithilfe. Die Polizei in Gummersbach hingegen beschwert sich anschließend über eingehende Anrufe, wovon die Beamten “genervt” sind, so eine Mitteilung auf WDR.de.
Dass man über Social Networks wie Facebook und Twitter und dem Internet eine Lawine lostreten kann, ist bekannt. Letztendlich möchte aber jeder nur helfen, was ja auch verständlich ist. Auf der einen Seite wird seitens der Polizei immer wieder zu Zivilcourage ermuntert, auf der anderen Seite wird sich beschwert wenn es zu Auslastungen wegen Personalmangel kommt.
Seit Freitag dem 04.Februar.2011 wird das 15-jährige Mädchen aus dem Ort Morsbach im Bergischen Land vermisst. Ausserdem vermutet die Polizei, da das Mädchen mit einer Freundin zeitgleich vermisst wird, es sich um Ausreisserinnen handelt, die irgendwo in Deutschland unterwegs seien. Muss Kim, so der Name des vermissten Kindes, erst etwas zustoßen?
Auch wird von der Polizei angeraten, ähnlich gelagerte Fälle über das Internet nicht als Suchanfrage zu starten. Ich sage nur: “Armes Deutschland”. Ich lasse mich nicht davon abhalten, auch weiterhin einen Schritt an die Öffentlichkeit zu machen, denn die können weiterhelfen bei der Suche nach “vermisste Personen“.
Leider kann ich im Fall Kim nicht helfen, da die Suche auf Facebook auf Anraten der Polizei gelöscht wurde und ich weder Fotomaterial, noch sonstige Informationen zur Personenbeschreibung habe – Schade.
Glückliches Ende der Vermisstensuche nach Kim
Der Kölner Express meldete nun, dass die vermisste Kim wohlbehalten wieder zu Hause ist. Ihr Vater habe der Polizei gemeldet, dass Mädchen und ihre 14.jährige Freundin sei in Braunschweig aufgegriffen worden.
Facebook und Twitter Account der Polizei
Trotz alledem bleibt der erschreckende Sachverhalt, die Polizei sei bei so etwas überlastet. Auch die Überlegung, einen Facebook und Twitter Account einzurichten, ist aus personeller Sicht nicht möglich.
Ich würde, wenn man mir diesen Job anbieten würde, diesen gerne übernehmen!



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