Feuchtgebiete, Film, Verfilmung im öffentlich Rechtlichen
Das Skandal umwogene Buch “Feuchtgebiete” soll nun in einer Verfilmung neuen Anklang finden, und dies ausgerechnet als Film in einem öffentlich rechtlichen TV Sender, dem ZDF.
Brisanter kann das Thema zu diesem Film nicht sein, wurde doch schon im Buch von Fernsehmoderatorin Charlotte Roche im Jahre 2008 provokant über Selbstverstümmelung, Masturbation und Hämmorrhoiden einer 18-jährigen erzählt.
Das Buch entwickelte sich zum Bestseller und eroberte in nur wenigen Monaten Platz 1 der Literatur Charts. Aber nun der Film? Wie soll der denn aussehen? Welcher Schauspieler soll die genusssüchtige und sexhungrige Helen spielen?
Wir reden hier nicht über Feuchtgebiete, die in der Natur auftreten, sondern tatsächlich die Feuchtgebiete, die eine Frau besitzt. Spekulieren wir also einmal über eine Schauspielerbesetzung in dem Film Feuchtgebiete. Ist es vielleicht A, B, oder C Dolly – ach nein, die ist ja nun auch schon ein bißchen in die Jahre gekommen.
Für eine junge Schauspielerin wird es schwer in die Rolle der Helen Memel zu schlüpfen und diesen pikanten Stoff detailgetreu zu spielen, ohne einen gewissen Imageschaden davonzutragen. Im neuen Theater in Halle wurde das Stück Feuchtgebiete ja schon auf die Bühne gebracht.
Als Film im ZDF stellt sich weiterhin die Frage, ob der Regisseur die scharfen Szenen entschärft, somit verfehlt der Film dann den Zweck. Da wäre es schon besser das Material der Pornofilm Industrie zur Verfügung zu stellen, die hätten dann auch keine Probleme mit Hauptdarstellern.
Sind wir also weiterhin auf die Darsteller und die Darstellung zu den einzelnen Szenen gespannt!



Hallo zusammen,
“Feuchtgebiete” als Film, als Theaterstück, in der Tube oder als Kalender. In Scheiben oder am Stück, rund oder eckig.
Es ist/war neu, es wurde ein Bestseller, Frau Rosche kann sich gelassen zurücklehnen und jeder Nachahmer fällt auf die Schnauze.
Harry Potter wurde auch nicht plagiiert und 1:18 gibt es bei Modell-Autos. Bücher sind zum lesen da und wer sie schreibt, bleibt – bis auf wenige Ausnahmen – oftmals namenlos.
Alles was neu, unbequem und protagonistisch daherkommt, hat Chancen zum Hit zu avanccieren. Die strecke danach ist kaum verwunderlich: Buch -> Bühne -> TV/Leinwand.
Und wenn wir alle schön brav sind, schauen wir es uns in Ruhe an. Der eine allein und der Rest als Therapie…
lG
Lutz
Von: Lutz Spilker am 12. September 2010
um 5:27 pm
Lutz hat schon ein wenig recht, auch wenn ich das ganze nicht so melodramatisch daherkommen lassen würde.
Der Film wird abgehen, egal ob gut oder schlecht umgestzt, auf Bühne und im TV. Weil es wirklich eine der wahrscheinlich letzten brillanten Inhalte oder vllt. auch nur Provokationen der Branche “Buch” sein wird. (ok. Ich werde auch melodramatisch)
Aber so ist es nun mal. Mobbt mal lieber die scripted reality serien im rtl-mittagsprogramm.
Hennning
Von: Henning am 21. September 2010
um 7:47 pm