Verfasst von: baffyscorpion | 6. Mai 2010

Lan Party Computer Spielsucht

Computer Spielsucht auf Lan Partys 

Lan Party, das heißt teilweise Nonstop spielen am Computer. Bei diesen online Partys, bei denen Computer durch ein lokales Netzwerk verbunden sind, herrscht ein hohes Suchtpotential sowie die Gefahr zur Spielsucht. Nicht selten beginnt ein Tag solcher online Zocker allmorgendlich mit einer Tasse Kaffee, während der Rechner schon hochfährt.

Auf der Suche nach Mitspielern spielen diese „Gamer“ dann zwischen 8 und 12 Stunden täglich. Dort werden Aufgaben in einer Phantasiewelt bewältigt. Fast immer die gleichen Spieler treffen sich in dieser virtuellen Welt, die sich im realen leben noch nie gesehen haben. World of Warcraft (WoW), ist dabei das weltweit größte online Rollenspiel mit 11 Millionen Teilnehmern.

Experten meinen, gerade weil die Spieler online miteinander spielen, sei dieses Spiel eine besondere Suchtgefahr. Das Konzept vieler Spiele ist so aufgebaut, dass man nichts alleine lösen kann sondern nur in der Gruppe. Dabei entsteht ein gewisser sozialer Druck – denn wenn andere sich zu einer bestimmten Uhrzeit zur Lan Party verabreden, wird es auch  vom jeweiligen Einzelspieler erwartet.

Da das Spiel immer weiter geht hat man Angst, die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Es werden Szenen beobachtet, wo die Spieler sich nicht einmal mehr Zeit nehmen zur Toilette zu gehen, entledigen sich ihrer Bedürfnisse auf leeren Wasserflaschen, ernähren sich fast ausschließlich von fast Food und verlieren sogar den Bezug zur Umwelt, es zählen nur noch Punkte und Level.

Eine der größten Lan Partys ist die NorthCon in Neumünster, wo über 2000 Online Spieler in einem Turnier im Spielmarathon zocken. Teilweise wissen die Gamer, dass die Spielsucht sie schon ergriffen hat, denn das Spiel bestimmt den Alltag und man ist quasi immer online, und wenn nur im Kopf.

Wissenschaftler haben bei einer Studie im Vergleich von online Süchtigen und Alkoholikern festgestellt, dass die Hirnaktivitäten die Gleichen sind. Computer Spielsucht ist nicht zu unterschätzen. Die Eltern können maßgeblich dazu beitragen, das Spielverhalten ihrer Kids zu überwachen.


Antworten

  1. Hallo zusammen,

    das Wort SPIEL in diesem Zusammenhang, halte ich für äußerst bedenklich, aber ich bin kein Fachmann…

    Auch wird das Wort nicht im Zusammenhang mit Alkohol- oder Drogensucht benutzt. Denn irgendwo hört das Spiel schließlich auf. Aber wie erwähnt…. ich bin kein Fachmann…

    lG
    Lutz

  2. Mittlerweile gibt es aber auch schon Selbsthilfe-Literatur. Unserem 15jährigen Sohn hat der Ratgeber “Computerspielsucht Therapie” von Peter Jedlicka offensichtlich geholfen – ist offensichtlich der einzige, der sich direkt an den Jugendlichen wendet.

    Johann Vraga

    • Danke für den Tipp – das ist wirklich ein tolles Buch! Haben´s zwar nur als Ebook direkt beim Verlag bekommen, da es auf Amazon derzeit nicht erhältlich ist – macht aber nix.

      Heidemarie

  3. Guter Artikel, ich finde es auch bedenklich das Menschen sich von ihrem wahren sozialen Leben abkapseln nur um in einer irrealen Welt zu leben.
    Und zu irgendwo hört das Spiel schließlich auf: das würde ich anzweifeln. ich glaube es geht oft gar nicht um eine Art von Sucht weiter zu kommen und besser zu werden, sonder auch einfach ein Teil von etwas zu sein. Und meisstens sind die Spiele so aufgebaut das es unendlich viele Kombination gibt. . naja dann vielleicht doch besser Karten spielen ;-)

  4. hmm, ein wie ich finde schlechter zusammengewürfelter Artikel.
    WoW kann man nicht in einem lokalen Netzwerk spielen. Also nicht auf LANs.
    Man trifft sich bei LANs auch im echten leben, eher Offline (nicht im Internet).
    Ich finde es ist eher vergleichbar mit einem Karten- oder Kegelclub. Sowas ist doch nichts schlimmes.

  5. Der Schreiberling dieses Berichtes sollte selber mal ein PC Spiel gespielt haben, um solchen Unfug zu schreiben!
    WoW ist in der Tat ein Spiel mit sehr großem Sucht Potenzial, welches aber NICHT auf LAN Partys gespielt wird!
    LAN Partys bedeuten in der Tat das die Spieler ein ganzes Wochenende dort verbringen und viel Spielen! ABER: Dadurch, das man eben NICHT nur zu Hause am heimischen Rechner sitzt und die Leute trifft mit denen man sonst nur online spielt stärkt die Fähigkeit der Kommunikation mit anderen sozialen Kontakten. Auf solchen LAN Partys, grad wie auf der erwähnten North Con, gibt es meist sehr umfangreiches Rahmenprogramm.
    Also Herr Autor: Erst richtig informieren, dann etwas schreiben!!!
    Lieben Gruß ein Spieler der NICHT süchtig ist!

  6. Ein sehr schlechter Artikel zu einem sehr wichtigen Thema. Zusammengewürfelte Halbwahrheiten, fehlende Quellenangaben und Verallgemeinerungen. Virtuelle soziale Netzwerke – und dazu gehören MMO-Spiele wie WoW ebenso wie Facebook-Gruppen – enthalten ein Suchtpotenzial welches nicht zu unterschätzen ist. So grob fehlerhafter Artikel helfen nur, berechtigte Kritik als “Unwissenheit” und “fehlendes Verständnis” abzulehnen.

  7. Unglaublich!- Wieviel fachliche Inkompetentz der Autor dieses Berichtes ausstrahlt.
    Zunächst einmal eine Definition: LAN = Local Area Network. Bei einer LAN Party werden demnach KEINE MMORPGS (“Online Spiele”) wie das hier aufgeführte WoW gespielt sondern (“Offline Games”). Jedoch fehlt mir die Lust, jezt genauer auf die anderen zusammengereihmten Unwahrheiten einzugehen und so kann ich mich einem großem Teil meiner Vorredner nur anschließen. ERST informieren DANN verfassen.. Durchaus möglich,dass manche Menschen der älteren Generation so etwas wie Lan-Partys nicht begreifen können/wollen . Früher traf man sich halt zum Karten spielen – Heute trifft man sich eben zum Computer spielen. Das is die Evolution! Es wäre einmal ganz interessant zu sehen auf welche “Experten” und “Wissenschaftler” der Autor sich hier bezieht^^ . Aufällig ist auch die starke Verallgemeinerung :D Zitat.:”Da das Spiel immer weiter geht hat man Angst” . Einen “realen” Besuch bei der hier aufgeführten Northcon hätte den Autor mit Sicherheit davon überzeugt, dass dem nicht so ist. Was nun an dem Artikel nicht amüsant ist, ist die Tatsache dass besorgte Eltern, welche sich vielleicht annährend auf dem gleichen Wissenstand befinden wie der Autor, diesen Artikel möglicherweise auch noch ernst nehmen könnten.


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