Die Erfassung von WLAN Netzen ist völlig legitim
Empörung macht sich breit über Google Kamerafahrzeuge, die private WLAN Netze erfassen. Da die privaten Funknetzwerke, die auch schon einmal weit über die Hausfront hinweg strahlen, nun von Google im Rahmen ihrer 3D Kartografierung für „Street View“ erfasst werden, löst eine Empörungswelle in deutschen Haushalten aus.
Einige sprechen sogar von einem Missbrauch des Vertrauens und stellen sich auf die Seite von Datenschützern. Diese Daten dienen der Standortbestimmung und keinesfalls der Weitergabe von persönlichen Daten. Ziel ist unter anderem, dass zukünftig auch Handy Software oder Auto Navigation ohne GPS Empfänger auskommt und die Position mittels mehrerer WLAN Sendepunkte bestimmen kann.
Dies wird aber auch an anderer Stelle schon seit Jahren praktiziert, dass sich WLAN Sender zunutze gemacht werden. Es ist auch nichts Neues, denn viele Anwendungen auf mobilen Geräten, z.B. Android Telefone, als auch Twitter und der Internet Browser Firefox machen von den Wifi Lokalisierungen Gebrauch.
Es werden letztendlich auch keine persönlichen Daten, sondern nur allgemeine Daten, die jedes WLAN Netzwerk ausstrahlt, verarbeitet. Wenn allerdings jemand sein Netzwerk „petermuellerheimwlan“ genannt hat, muss er sich nicht wundern, wenn sein Name erfasst wird.
Vielleicht ruft das Ganze zu ein bisschen mehr Sensibilisierung mit verschlüsselten Daten auf, die man ja letztendlich selbst steuern kann.



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