Verfasst von: baffyscorpion | 22. April 2010

Mixa Rücktritt

Schlagen Lügen Mixa 

Können diese Augen Lügen? – Ja! Können diese Hände schlagen? – Ja! Walter Mixa, Bischof von Augsburg hat Papst Benedikt XVI ein Rücktrittsangebot gemacht. Der Druck auf ihn und die Vorwürfe, als Stadtpfarrer Kinder geschlagen zu haben wächst immer mehr.

Nach anfänglichen Lügen, er habe niemals Kinder in Form von physischer Gewalt misshandelt, räumte er ein, dass es schon mal Ohrfeigen gegeben hätte. Die 20 bis 30 Jahre zurückliegenden Vorwürfe empfand er als normal, dies wüssten auch Schüler und Lehrer dieser Generation.

Schwere Körperliche Züchtigung von Schützlingen weist er aber nach wie vor von sich. Der katholischen Kirche täte er mit einem Rücktritt mit Sicherheit einen großen Gefallen, denn diese verzeichnet eine deutliche Steigung bei Kirchenaustritten. Die Bevölkerung hat den Glauben und das Vertrauen in die Kirche verloren.

Ich bin der Meinung, man solle nun, auch wenn dieser Rücktrittsantrag löblich ist, Bischof Mixa nicht als Märtyrer hinstellen, zumal heute noch bekannt wurde, dass er Gelder einer Waisenhausstiftung unterschlagen und somit veruntreut hat. Seine anfänglichen Lügen zu den Missbrauchsvorwürfen machen ihn nicht gerade sympathischer.

Zudem dürfe er auch nach seinem Amtrücktritt  weiterhin als Pfarrer tätig sein und kassier bis ans Lebensende eine hohe Rente. Mittlerweile hört man immer mehr von Vorkommnissen sexueller Missbräuche und Prügelstrafen Schutzbefohlener.

Auch der Papst gerät immer mehr in die Kritik, durch seine Befehligung an die Bischöfe, alle Missbrauchsfälle ausschließlich an den Vatikan zu melden. Will man etwa hier die Sachlage vertuschen und die Kirchenoberhäupter schützen?


Antworten

  1. Der Rücktritt von Bischoff Mixa wird keine Ruhe in die ganzen Unregelmässigkeiten bringen. Am besten ist, mal legt die Karten auf den Tisch und bereut. Die Kirchenaustritte werden sonst noch mehr zunehmen. Es kommt doch alles ans Tageslicht. Am Besten ist, dass die Kirche reinen Tisch macht.

  2. Eine Gesellschaft der Extreme?
    Massive Prügelstrafen sind ebenso negativ, wie der Laissez-faire-Stil. Sorge macht nur die Inkonsequenz in der Erziehung oder deren Überbetonung in unangemessener BELEHRUNG. Gegenteilig betrachtet, wo sind wir hingeraten, daß Jugendliche Lehrer schlagen und keinen Respekt mehr besitzen? Der goldene Mittelweg fehlt, weil zu oft Extreme zur Lösung des Problems herangezogen werden. Unsere Herren Gottvertreter sind eben auch nur Menschen, die dass Glück suchen…


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.