Vulkanausbruch Halb Europa lahmgelegt
Eyafjallajoküll – diesen schwer aussprechbaren Namen werden wir im Gedächtnis behalten. Der isländische Vulkan räusperte sich diese Woche, stieß eine imposante Rauchwolke aus und legte damit halb Europa lahm. Ein Flughafen nach dem anderen wurde geschlossen, zu gefährlich ist die vom Boden aus unsichtbare Rauchwolke für die Flugzeuge.
Dabei geht es nicht nur darum, dass den Piloten die Sicht versperrt ist, vielmehr bedeutet die Asche eine Gefahr für die Triebwerke, die verstopfen und somit ausfallen können. Tausende Flüge wurden gestrichen, so auch der Flug aus Los Angeles, der die Jurorin Nina Eichinger “stranden” ließ, und ihr die Teilnahme am DsdS Finale versagte. Ebenso Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die in den USA festsaß und nicht wie geplant heimreisen konnte.
Gäste, die zum Geburtstag der dänischen Königin Margrethe anreisen wollten, sagten kurzfristig ab oder setzten sich in den Zug. In Polen wurde darüber nachgedacht, die Trauerfeier für den am vergangenen Sonntag bei einem Flugzeugabsturz getöteten Präsidenten Lech Kaczynski zu verschieben, weil der Luftraum über Polen weitestgehend geschlossen war.
Wie lange der Vulkan seine Asche ausspuckt, kann niemand vorraussagen. Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate sind möglich. Die Konsequenzen und vielleicht wirtschaftlichen Auswirkungen sind unklar.
Klar ist aber eines: Ob ein Erdbeben in in Haiti 200.000 Menschen tötet, ob Sturmtiefs wie Kyrill oder Xynthia Wälder niederholzen oder ob ein Vulkanausbruch den Flugverkehr lahmlegt – gegen die Natur kann der Mensch letztendlich nichts ausrichten.
Aschewolke
Die Aschewolke des Vulkanausbruchs sorgt nach wie vor für ein Flugverbot im nord- und mitteleuropäischen Raum. Riesige Mengen Asche werden vom Vulkan in den Himmel ausgestoßen, was zu Triebwerksschäden führen kann und somit zu einem erhöhten Risiko in der Flugsicherheit bietet.
Aus Sicherheitsgründen wurde der Flugraum gesperrt, was zur Folge hat, dass tausende Touristen und Reisende gebunden sind. Auch Prominente aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness suchen nach einer Lösung für kurzfristige Flüge. Somit muss schnellstens ein maßgeschneidertes Logistikkonzept entworfen werden.



Ja, ist schon atemberaubend wie die Natür ihre Kräfte spüren lässt. Da kann keiner was machen, Naturkräfte sind immense und mit Respekt zu geniessen. Alles Gute den Betroffenen.
Von: Wilfried am 19. April 2010
um 2:10 pm
[...] online – VorratsdatenspeicherungGefangen in der Vernetzung – Wenn weltweite Systeme ausfallenVulkanausbruch « Impuls BlogHaiti: Weitere 18 Monate Notstand – Stimme des SüdensMicrosoft Fix it Center 1.0 Beta [...]
Von: Links vom 20. April – von 00:07 bis 22:57 am 21. April 2010
um 12:58 am