Der harte Winter und seine Folgen
Die genauen Zahlen liegen noch nirgendwo vor, den Kämmerern der Städte und Gemeinden graut aber schon jetzt davor: Der langanhaltende Winter wird richtig teuer. Nicht nur, dass erstens viel mehr gestreut werden musste als in einem handelsüblichen Winter, auch das Salz konnte teilweise nur noch zu im wahrsten Sinne des Wortes gesalzenen Preisen gekauft werden, weil es einfach Mangelware war.
Doch welche Schäden Schnee und Eis sonst noch hinterlassen haben und was es kosten wird, sie zu reparieren, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Vielerorts sind Straßen zu Schlaglochpisten verkommen und die Beseitigung der Löcher ist nicht zum Nulltarif zu haben. Das Frühjahr bringt also reichlich Arbeit mit sich – die allerdings bezahlt werden will. Und das ist der Knackpunkt.
Der Bundesverkehrsminister hat dem Wunsch der Kommunen, Mittel aus den Konjunkturpaketen für die Beseitigung der Straßenschäden umzuwidmen, eine Absage erteilt. Zuständig seien die Länder, so das Ministerium. Die wiederum haben das Geld auch nicht gerade mehr locker sitzen.
Was bleibt, ist dann wahrscheinlich eine Gebührenerhöhung für den Winterdienst. Dann stopfen mal wieder die Bürger die Löcher – sowohl in der Schatulle der Kommunen als auch auf den Straßen.



Tja, die gestiegenen Kosten für das Salz waren echt der Hammer. Vor 2 Wochen ging uns unser Streusalz aus. Schon die Suche nach einem Händler, der noch Streusalz auf Lager hatte, gestaltete sich als schwierig. Dann fanden wir endlich noch ein Geschäft, das aus einer Zweigstelle noch Streusalz besorgen konnte, das nicht für die Kommunen reserviert war. Dafür zahlten wir einen wahrhaft gesalzenen Preis.
Von: Patricia am 28. Februar 2010
um 10:50 pm