Onlinespielsucht Hilfe - Eltern benötigen Info
Viele Jugendliche sind sich mit ihrem Computer selbst überlassen. So ist es keine Seltenheit, dass sie der Spielsucht verfallen. Onlinespielsucht ist nicht unbedenklich und kann sehr schnell hohe finanzielle Schulden mit sich bringen. Meist sind es Rollenspiele, die nach kurzer Anmeldung und nach Download der Software „erstmal“ kostenlos sind. Ziel ist es möglichst viele Punkte (Credits) zu erspielen um sich in der virtuellen Welt einen „Namen“ zu machen. Zusatzoptionen in Form von mehr Kraft, mehr Spielausdauer u.s.w. können in Form von Items zugeladen werden.
Nicht selten sucht man sich andere online Spieler als Gegner, und misst sich so mit ihnen. Die Sucht nach Überlegenheit steuert dann die nicht seltene Onlinespielsucht, die aus eigener Kraft und fremder Hilfe kaum zu stoppen ist. Ab einem gewissen Level werden dann die Items kostenpflichtig und schlagen schon mal gerne mit ca. 10 Euro zu Buche. Trick der Spiele Anbieter, diese zusätzliche Power geht nach einer gewissen Laufzeit wieder verloren und man muss erneut nachkaufen, will man weiterhin erfolgreich sein und seinen „Mann“ stehen.
Diese Zusatzoptionen werden unter diversen Zahlungsmethoden angeboten. Eine der beliebtesten, aber auch gefährlichen Zahlungsmethode erfolgt per Handy, wobei man per SMS einen Code bekommt, welcher einem nach kurzer zeit zugesandt wird. Die Eltern sollten sich für die Spielgewohnheiten ihrer Kinder interessieren, genau hinschauen, welche Spiele sie spielen, und was dies kostet. Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit kann so manche Onlinespielsucht verhindern.



Hi, ich denke, das ist bei vielen Familien ein akutes Problem. Wie hoch die Schulden dadurch sein können wurde diese Woche bei Akte 2010 auf SAT 1 deutlich.
Generell sollten Eltern kontrollieren, wo ihre Kinder mit dem Handy oder am PC surfen. Vor allem sollten Kinder zu anderen Beschäftigungen mit Freunden überzeugt werden.
Von: Patricia am 16. Januar 2010
um 8:50 pm
Guter Artikel, ich werde wohlnun auch gleich mal weiter blättern hier. Bis zum Nächsten mal.
Von: Julia May am 23. Januar 2010
um 9:17 pm