Benachteiligung in der Schule durch Namensgebung
Charlotte hat Glück, Kevin nicht. Klein-Kevin mag noch so clever sein, in der Grundschule kann es ihm passieren, dass er kein Bein an Deck bekommt. Denn in einer dieser Woche vorgelegten Studie der Universität Oldenburg haben eine Pädagogik.Professorin und ihre Mitarbeiterin herausgefunden, dass Grundschullehrer bei bestimmten Vornamen gleich bestimmte Verhaltensmuster im Kopf haben.
Miserable Schulnoten erteilen die Lehrer Namen wie Chantal, Angelina, Justin oder Jaquelin. Mit ihnen verbinden sie schlechte Leistungen oder gar Verhaltensauffälligkeit. “Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose”, fand sich in einem der Fragebogen als Kommentar.
Wer dagegen das Glück hatte, von seinen Eltern Alexander, Maximilian, Charlotte oder Nele genannt zu werden, darf auf einen glücklicheren Grundschulalltag hoffen. Kinder mit diesen Namen sind in den Lehrerköpfen freundlich und leistungsstark. Gefährliche Annahmen und Vorurteile, die, so die Professorin, dazu führen können, dass Kinder in eine Schublade gesteckt werden, aus der sie nur schlecht wieder herauskommen.
Wer also seinem Nachwuchs Bildungschancen nicht gleich verbauen möchte, tut gut daran, die Vornamen beliebter Prominenter als “Paten” gar nicht erst in Betracht zu ziehen. Besser sei es, so die Professorin, sich in Lehrer- oder Arztkreisen umzuhören, wie deren Kinder heißen. Wer sich daran orientiert, hat die erste Klippe in der Schule schon gemeistert.



Ich habe es schon immer gewusst, deshalb habe ich in Mathe immer nur ein 4 bekommen!
Von: Alisay am 23. September 2009
um 3:04 pm
Na dann verrate uns doch mal deinen Namen, damit wir dich in die Namensliste aufnehmen können. *lach
Von: baffyscorpion am 23. September 2009
um 6:23 pm
Hallo zusammen,
Namen prägen, das dachte ich mir schon länger und fasste einige dieser Gedanken in schriftlicher Form zusammen.
Heraus kam eine dieser respektlosen Niederschriften, wie ich es von mir gewohnt bin:
http://www.webbstar.de/2008/04/09/namen-praegen/
Kleiner Tipp: Bitte mal das Datum beachten…
lG
Lutz
Von: Lutz Spilker am 26. September 2009
um 12:06 pm
Aha, dies ist ja sehr aufschußreich?
In diesem Zusammenhang möchte ich daher alle werdenden Eltern nur dringend davor warnen ihre Kleine (doch noch völlig unschuldige) Tochter mit dem Namen “Paris” zu belasten…
Ich fürchte die unausweichlichen Folgen sind für das Kind vorhersehbar!…denn der Name Paris ist nicht nur eine Diagnose, sondern ein mittlerweile sicher auch med. anerkanntes Krankheitsbild!
Von: impuls2008 am 1. Oktober 2009
um 9:02 am